Mittwoch, 1. Januar 2014

Unterschätze nie ein Jahr...

„Die Menschen überschätzen, was sie alles an einem Tag erledigen können und unterschätzen, was sie alles in einem Jahr erreichen können!“ (Unbekannter Verfasser)
Obwohl ich kein abergläubiger Mensch bin und auch an einem Freitag, dem 13. das Haus verlasse, sah ich dem Jahr 2013 mit großen Bedenken entgegen. 365 mal im Jahr musste ich die Zahl 13 an das Ende jeden Datums schreiben. 12 mal sogar zusätzlich an den Anfang, zweimal davon an einem Freitag! Mir schien, dass das Jahr 2013 echt anstrengend werden könnte...

… und das wurde es. Es wurde ein Jahr, in dem ich lernte, dass manchmal erst einige Niederlagen notwendig sind, um an sein Ziel zu kommen. Dass es sich lohnt, an diesem Ziel fest zu halten. Ich habe erfahren, wie schwer es in manchen Situationen ist, an sich selbst zu glauben und wie schön es ist, wenn man es tatsächlich schafft. Ich habe Menschen kennen gelernt, die einen belügen, Steine in den Weg werfen oder Einem die erreichten Ziele nicht gönnen und ich habe Menschen schätzen gelernt, die das nicht taten. Ich habe Aktionen und Tätigkeiten routiniert, die mir Halt geben, die mich zum Lachen bringen und abschalten lassen.

Ich durfte die Wunder dieser Welt mit Kindern erleben und kenne mittlerweile durchaus plausible Gründe, wieso Spinnen am liebsten Kuchen backen, Mistkäfer einem mitten im Spaziergang die Zunge raus strecken oder warum Ameisen dringend einen Zebrastreifen brauchen.

Ich konnte meinem lebensfrohem und auch lebenslustigem Teil in mir immer mehr Freiraum geben und entschlossen feststellen, dass es nicht verkehrt ist, gutmütig, hilfsbereit oder mitfühlend zu sein.

Und nun heißt es wieder so schön:

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...“

(Hermann Hesse)

Euch allen ein schönes Jahr 2014


Yvonne

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