Freitag, 29. Mai 2015

Die Raupe und der Schmetterling

Die Raupe und der Schmetterling,
sie unterhielten sich,
wie sehr der Mensch an Altem hing
und jedem Neuem wich.

Die Raupe sprach in ernstem Ton:
Auch ich entwickle mich.
Bekomme dann zum Schluss den Lohn,
ein Schmetterling werd ich.“

Der Schmetterling hörte still zu:
Du musst sie auch verstehn.
Sie haben´s nicht so leicht wie du,
oft muss es schneller gehn.

Denn du mein Freund, du hast die Zeit,
bevor die Hülle bricht.
Mir scheint es bei der Menschenheit,
als hätten sie sie nicht!“

Aus jeder Raupe wird irgendwann ein schöner Schmetterling, solange er seine Zeit erhält, die er hierfür benötigt. Doch wie viel Zeit bekommen wir als Menschen?

Yvonne

1 Kommentar:

  1. Hallo Yvonne,

    Dein Schlusswort hat eine sehr interessante philosophische Betrachtungsweise. Vor allem die Frage : Doch wieviel zeit bekommen wir Menschen? Vielleicht nehme wir uns zu viel zeit oder eine zeit die wir nicht mehr haben, oder die wir uns nicht leisten können?! Das ist eine zu Teil schwierige Frage die sich jeder einzelnen von uns einmal stellen muss.

    Viele Menschen stellen sich die hauptfrage, die Ihnen am meisten auf der Seele brennt. Wann kommt der richtige? Der richtige Partner? Der Richtig Zeitpunkt zu Hoffen? Das er/ sie noch kommt. Oder ist meine zeit für dessen schon abgelaufen?

    Aber wichtig ist denke ich eines. Alles braucht seine zeit. Sei es die Erleuchtung wie sie Siddhartha zum Budda brachte, oder die Raupe zum Schmetterling wird. so einfach nur wie im Alltag von uns allen es nur Kleinigkeiten sind die wir entscheiden müssen oder sollen die vielleicht einen Einfluss auf unser zukünftiges Leben haben können oder sogar werden.

    Und immer in der Hoffnung, das hoffentlich richtige zu tun und nicht die Zeit sinnlos verstrichen zu lassen!

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

    Manuel







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