Sonntag, 23. August 2015

Wie wir die Welt verändern können...

"Sorgen sollte man sich nicht um die lauten, brüllenden Menschen machen, sondern um die, die plötzlich verstummen."

Diesen Satz las ich vor Kurzem in einem Bericht über Rettungseinsätze. Einen Satz, der sich wie viele Sätze, auch auf das "normale" Alltagsleben übertragen lässt.

Menschen, die schreien, wenn sie Angst haben. Die weinen, wenn sie Schmerzen plagen. Die von ihrem Kummer erzählen oder um Hilfe fragen, glauben noch daran, dass ihnen geholfen wird. Das sie gesehen und gehört werden.

Menschen, die hingegen schweigen, wenn sie Angst oder Schmerzen haben. Die einsam gegen ihren Kummer kämpfen. Die alles alleine zu schaffen scheinen, sind die Menschen, die auf den ersten Blick mutig, tough und stark wirken. Aber es sind auch die Menschen, die aufgegeben haben, auf sich aufmerksam zu machen. Die einst Hände suchten und Fäuste fanden.

Wie wohltuend und hoffnungsvoll mögen nun warme Worte, ein freundlicher Händedruck, ein aufbauendes Lächeln oder die ehrliche Zuwendung für diese Menschen sein?

"Einem einzelnem Menschen zu helfen, verändert zwar nicht die ganze Welt. Doch die ganze Welt verändert sich für diesen einen Menschen!" (Verfasser unbekannt)

Yvonne

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