Sonntag, 13. August 2017

Was für ein (Dichter-)Leben!

Ein Dichter schreibt von Tag zu Tag,

gar vieles auf, was er nicht mag

und welches er zu lieben scheint,

ist längst in jedem Wort vereint.


Greift er zunächst zu Stift und Blatt,

da er so manchen Einfall hat,

wird hier und dort noch korrigiert,

bis es den Dichter fasziniert.


Bald zeigt er sein Gedicht der Welt

und hofft darauf, dass es gefällt.

So wandert nun die Zeit hinfort,

es ließt kein Mensch auch nur ein Wort.


Der Dichter fragt sich irritiert:

„ Hat je mein Wort den int’ressiert?“

Dann nimmt der wieder Stift und Blatt,

und schreibt, was ihn verärgert hat.
 
 
 
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen angenehmen Wochenstart!
 
Yvonne

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